Teil 1: Traditioneller Hausbau in Niederbayern

Derzeit ist unsere Firma mit einem Dachstuhl beauftragt, dessen Bauweise auf einer ober- und niederbayerischen Bauform beruht.
Man nennt diese Dachform „Greddach“.
Das Dach steht dabei asymmetrisch entlang einer Traufseite über.
So wird ein schmaler gepflasterter Weg („Gred“) entlang der Eingangsseite des Hauses vor Witterung geschützt.

Auf dem folgenden Bild wird die sichtbare Balkenlage aus getrocknetem Vollholz verlegt. Besonderen Wert wird hier auf die handwerklichen Verbindungen bei Auswechslungen, wie z. B. Kamin und Treppe, gelegt.
Diese erfolgen traditionell mit Zapfen und Hartholznägel.
Die auskragenden, sichtbaren Balkenköpfe bilden die überdachte Gred.

Balkenlage Spitzlberger

Beim nächsten Beitrag werden sie über den Baufortschritt informiert.

 

2 Gedanken zu „Teil 1: Traditioneller Hausbau in Niederbayern

  1. Es ist doch schön, dass so etwas wie eine Gred noch gebaut wird. Wir haben auch eine Bank neben der Haustüre, die immer sehr gerne genützt wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.